Von dicken Frauen und vergebenen Möglichkeiten...

Im Nordamerikanischen Sport, insbesondere im Eishockey, gibt es ein beliebtes Sprichwort „It ain't over till the fat lady sings“. Ganz nach diesem Motto gestaltete sich die erste Partie an diesem Weekend, in welchem wir zum ersten Mal in unserer Klubgeschichte eine Doppelrunde absolviert haben.

 

Am Samstag Nachmittag fanden wir den Weg nach Düdingen um uns mit den dort ansässigen Moosmatta Roosters zu messen. Da kein „Uhrologe“ anwesend war, spielten wir zwei Mal 45 Minuten ungestoppt. Dieses etwas spezielle Format sollte uns dann aber doch gar nicht so ungelegen kommen.

 

Der Beginn der Partie verlief auf beiden Seiten relativ unspektakulär und es waren kaum grosse Torchancen auszumachen. Obschon das Spiel doch recht ausgeglichen war, entwickelte sich die erste Halbzeit je länger je mehr nicht wirklich nach unserem Gusto.

Die Roosters gingen nach knapp 20 Minuten in Führung und konnten diese dank einem Doppelschlag rund 10 Minuten vor der Pause gar auf 3:0 ausbauen.

 

Während der Halbzeitpause haben wir versucht, uns wieder auf unsere Fähigkeiten zu besinnen und gegenseitig Mut und Stärke zuzureden. Diese positive Energie konnten wir dann in die zweite Halbzeit mitnehmen und verkürzten das Resultat auf 2:3.

Just als wir daran waren immer besser ins Spiel zu kommen, konnten die Roosters wieder vorlegen und auf 2:4 davon ziehen. Zwar etwas geknickt, aber dennoch mit dem nötigen Kampfgeist und dem Wissen, dass wir solche Rückstände noch drehen können, spielten wir unser Spiel weiter.

So wurden wir für unsere Mühen dann auch anständig belohnt und konnten wieder auf ein Tor Unterschied verkürzen. Doch wiederum gelang es den hartnäckigen Gockeln, uns einen einzuschenken und das Score auf 3:5 zu erhöhen.

 

Doch im Stolz verletzte Grizzlys sollte man nie unterschätzen und wie eingangs erwähnt, „It ain't over till the fat lady sings“!

 

Wir warfen nochmals alles nach Vorne und kreierten viel Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse. Irgendwann war dann der Bann gebrochen und die Tore fielen endlich zu unseren Gunsten. 4:5, 5:5 und dann endlich die erstmalige Führung zum letztendlich nicht unverdienten Schlussresultat von 6:5.

 

Im zweiten Teil unserer Doppelrunde, trafen wir am Sonntag Abend auf die Seedorf Pinguins. Trotz nur 9 Mann waren die Pinguins aber an diesem Tag zu stark für uns und so verliessen wir das Spielfeld als Verlierer.

 

Läuferisch und Tempomässig waren beide Teams auf einem ähnlichen Level. Jedoch was das taktische und spielerische angeht, waren uns die Pinguins ein zwei Längen voraus.

Sie haben uns mal für mal geschickt ausgekontert und auf der andren Seite waren wir leider nicht in der Lage, aus den zahlreichen Torchancen mehr zählbares zu generieren.

 

Darum geht das Resultat von 3:7 für die Pinguins auch absolut in Ordnung. Wir wären aber keine Grizzlys, wenn wir das einfach so auf uns Sitzen lassen. Man hat gesehen woran wir noch arbeiten müssen und das werden wir auch. Beim nächsten Mal liebe Freunde der Pinguins, werden wir uns also noch besser zu wehren wissen.

 

Nun gilt es, die Batterien wieder etwas zu laden, gut in die neue Woche zu starten um dann am Samstag gegen die Albatrosse auf ein neues anzugreifen.

 

let's go GRIZZLYS!!!

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