Glaube und Wille kann Berge versetzen…

Neues Spiel neue Chance, so wollten wir das Spiel angehen und versuchen, die schlechten Ergebnisse aus den beiden vorangegangenen Spiele hinter uns lassen.

Top motiviert und mit etwas anderer Konstellation an der Bande, unser eigentlicher Headcoach Christoph Hurni wollte sich mal wieder die Schlittschuhe für ein echtes Eishockeyspiel schnüren, darum stand für einmal ich an der Bande, starteten wir in das Testspiel gegen den SC Bärner Bär aus der Gruppe B im Bärner Cup.

 

Der Start verlief einigermassen ausgeglichen mit leichten optischen Vorteilen für uns. Wir hatten den Gegner in unserer eigenen Zone eigentlich relativ gut im Griff und liessen kaum Chancen zu. Auf der anderen Seite vermochten wir aber noch nicht den nötigen Druck auf das gegnerische Tor zu entwickeln, den es halt braucht um erfolgreich zu sein.

So kamen die Bärner Bären etwas entgegen dem Spielverlauf zu einer eher schmeichelhaften 2:0 Führung im ersten Drittel.

 

Nach der Eisreinigung wollten wir endlich auch aufs Scoreboard und gleichzeitig aber die Defense nicht vernachlässigen.

Wir haben unser Vorhaben gar nicht so schlecht umgesetzt, jedoch fiel der nächste Treffer wieder auf der falschen Seite und wir standen mit einem 0:3 Rückstand da.

Dank eines Energieanfalls unseres spielenden Headcoachs schafften wir dann endlich das erste Tor. Langsam ging ein Ruck durch die Mannschaft und der Glaube an die Wende schien wieder aufzukeimen.

 

Im letzten Abschnitt erhöhten wir dann nochmals etwas die Kadenz und die Präzision der Abschlüsse nahm stetig zu. Endlich wurden dann unsere Mühen belohnt und wir erzielten den Anschlusstreffer zum 3:2.

Nur kurze Zeit später, wieder etwas entgegen dem Spielverlauf, gelang dem SC Bärner Bär dank eines Ablenkers das Tor zur 4:2 Führung. Zuerst waren wir wieder etwas geknickt. Wir wären aber keine Grizzlys, wenn wir den Kopf in den Sand stecken würden und nicht bis zum Schluss an uns glauben würden.

Es folgte wieder ein Angriff nach dem anderen von uns, lange Zeit aber ohne Erfolg. Die etwas offensivere Spielweise von uns ermöglichte dem Gegner zunehmend mehr Abschlüsse. Aber dank einer sackstarken Torhüterleistung und diversen sehenswerten Paraden blieben wir im Spiel.

Wir wussten, dass das Spielende langsam näher rückte und versuchten nochmals alles in die Waagschale zu legen und uns nochmals einen Zacken zuzulegen.

Wie eingangs erwähnt, Glaube und Wille kann manchmal Berge versetzen oder manchmal halt auch einem Eishockeyspiel die verdiente Wende bringen.

Plötzlich war die lange vermisste Effizienz und Präzision da und wir schafften das kaum mehr für möglich gehaltene und führten kurz vor Ende mit 5:4.

Leider ermöglichten wir dann durch etwas unzureichende Abwehrarbeit dem SC Bärner Bär noch den Ausgleich zum Schlussresultat von 5:5.

 

Letztendlich gehen wir mit erhobenen Hauptes aus diesem Spiel und ich bin stolz, was die Jungs heute Abend geleistet haben.

Es war von allen eine Tolle Willensleistung und wir agierten wieder als Team und jeder ging für jeden dorthin wo es wehtut. Geile Mätsch gsi Jungs!!!

 

Weiter geht's jetzt mit der nächsten Trainingseinheit am Dienstag um 21.50h in Burgdorf und dann folgt am übernächsten Sonntag, 19. November 2018 das nächste Spiel im Bärner Cup gegen das Hockey Team Bäregrabe.

Wir hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung der Grizzly Nation und wie immer

 

let's go GRIZZLYS!!!

 

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