Und die Geschichte wiederholt sich (beinahe!) wieder…

Je näher das Rückspiel gegen die Ice-Panthers rückte, desto präsenter wurden sie wieder. Die Erinnerungen, an das Hinspiel und die schwere Verletzung unseres Captains und Leader Pascal Fankhauser.

Natürlich war dieses Ereignis auch Thema in der Garderobe vor dem Spiel. Wir wollten uns aber nicht davon beeinflussen lassen und haben versucht, das Geschehene in der Garderobe zu lassen.

 

So begann dann das Spiel auch durchwegs kontrolliert und so wie wir es uns vorgestellt haben. Nach etwas mehr als 5 Minuten gingen wir durch einen nicht unhaltbaren Treffer 1:0 in Führung.

Im Anschluss hatten wir das Geschehen eigentlich relativ gut im Griff, jedoch ein kleiner Fehler und ein etwas zu zögerliches Abwehrverhalten führte während einer Überzahlsituation zum 1:1 Ausgleich durch die Ice-Panthers.

Trotz dieses Rückschlags konnten wir im weiteren Verlauf des ersten Drittels dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Jedoch zeigte sich ein weiteres Mal, dass wir sehr viel Aufwand betreiben müssen um ein Tor zu erzielen und auf der anderen Seite, manchmal etwas zu leicht Tore zulassen. So kam es wie so oft und die Ice-Panthers schossen noch zwei Tore im ersten Drittel und gingen mit einer 3:1 Führung in die erste Pause. Wobei man festhalten darf, dass womöglich bei einer Videokonsultation erkannt worden wäre, dass die Spielzeit bereits rum war, bevor sich der Puck beim dritten Tor hinter der Linie befand. Nichts desto trotz, die Refs hatten auf Tor entschieden und wir wollten diesem Entscheid auch nicht lange nachtrauern.

 

Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste. Wir kamen gut ins Spiel und früh gelang der Anschlusstreffer. Jedoch im Anschluss kränkelten wir wieder etwas im Abschluss und erneut in Überzahl, gelang den Ice-Panthers der zweite Shorthander zum 2:4.

Je länger je mehr wurde die Partie etwas zerfahrener, was wohl auch daran lag, dass (manchmal) keine klare Linie bei den Refs ersichtlich war und auf beiden Seiten unzählige, teils fragwürdige, Strafen ausgesprochen wurden. Aber wir wollen eigentlich nicht über die Refs herziehen, sind wir doch auf sie angewiesen, dass wir überhaupt unserem Hobby nachgehen können. Dennoch gibt es Momente, wo man sich etwas mehr Souveränität wünscht. Mehr dazu später.

Als dann mal wieder beide Teams in Vollbestand waren, gelang uns der neuerliche Anschlusstreffer zum 3:4 und mit diesem Score ging es in die letzte Spielunterbrechung.

 

Wir versuchten nochmals alles zu geben und im letzten Abschnitt das Spiel noch zu unseren Gunsten zu drehen. Das Spiel verlief jedoch auch im dritten Drittel ähnlich wie vorher. Geprägt von vielen Strafen und wenig Spielfluss ergaben sich auf beiden Seiten diverse Chancen, jedoch ohne dass etwas Zählbares dabei herausgeschaut hätte.

In einer weiteren (fragwürdigen) Unterzahlsituation gelang es dann den Ice-Panthers, wieder auf zwei Tore davonzuziehen und mit einer 5:3 Führung den Schlusspurt einzuläuten. Wobei auch bei diesem Tor, mit etwas mehr Goodwill zu unseren Gunsten a) keine Strafe ausgesprochen worden wäre und b) das Foul der Ice-Panthers unmittelbar vor dem Tor, geahndet worden wäre. Aber wie bereits vorgängig erwähnt, wir wollen "eigentlich" nicht über die Refs lamentieren. Was aber dann passierte, brachte das Fass endgültig zum Überlaufen! Wie bereits im Rückspiel, wurde einer unserer Spieler völlig rücksichtslos und aus kürzester Distanz von hinten in die Bande gecheckt. Man dürfte meinen, dass auch die Ice-Panthers aus der eingangs angesprochenen Verletzung unseres Captains ihre Lehren gezogen haben, jedoch gibt es Leute, die sind einfach unbelehrbar!

An dieser Stelle sei erwähnt, unserem Spieler geht es gut und die feige, ja gar hinterhältige Aktion, hatte dieses Mal zum Glück keine Verletzungsfolge.

Nun denn, das Spiel ging letztendlich 3:5 verloren. Das ist aber schlussendlich nebensächlich, sind wir doch froh, konnten dieses Mal alle Grizzlys auf den eigenen Beinen die Eishalle verlassen.

 

Trotz dieser Niederlage verbleiben wir auf dem dritten Zwischenrang und die Ice-Panthers auf Rang vier. Wir hoffen nun auf etwas Schützenhilfe der Vultures im letzten Spiel gegen die Ice-Panthers, auch wenn das bedeutet, dass wir im Anschluss im Halbfinal auf die Vultures treffen, gegen die wir beide Partien (resultatmässig) deutlich verloren haben.

 

Wir wünschen allen Grizzly-Supportern einen schönen Sonntag und danken, im Gegensatz zu anderen Fangruppierungen, für die stets vorbildliche & tolle Unterstützung.

 

let's go GRIZZLYS!!!

 

 

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